Aktuelles:

04.03.10
Orkantief Xynthia hinterlässt in Westeuropa milliardenschwere Schäden

Das Orkantief Xynthia vom letzten Wochenende mit Verwüstungen, Überschwemmungen, Hochwasser und Windbruch verursachte in Westeuropa bis zu 3 Mrd. €...


28.02.10
Dritter kalter Monat in Folge im Winter 2009/10

Nachdem bereits der Januar kalt, sonnenarm und schneereich besonders im Norden und Nordosten Deutschlands begann, setzte sich auch im Februar...


16.02.10
Weltweite Naturkatastrophen nehmen weiter zu

Das Ausmaß von Großereignissen durch Naturkatastrophen fiel 2009 zwar deutlich niedriger aus als im Jahr zuvor. Dafür gab es mehr kleinräumige...


BD Giessen – Ungewöhnlich stark von Hagelunwettern wurde Hessen vom 28. bis 31. Mai sowie am 2. Juni heimgesucht. Bezirksdirektor Dr. Winfried Hecht rechnet mit gut 5 Millionen Euro Schadensumme.

Das größte zusammenhängende Schadengebiet in Hessen erstreckt sich vom Diemelsee über Korbach, Frankenberg, Kirchhain, Schwalmstadt, Alsfeld über Lauterbach nach Fulda sowie im Weiteren auch zwischen Frankfurt, Gelnhausen und Lich. Während im Waldecker Land, im Edertal schwerste, in der Schwalm und in Teilen des Marburger Landes schwere Schäden an Getreide und Raps aufgetreten sind, gestalten sich die Schäden vom östlichen Vogelsberg bis nach Fulda sowie in Teilen der Wetterau nicht ganz so stark und sind auch unterschiedlicher. Weiterhin kam es im westlichen Reinhardswald (Weser) - zwischen Bad Karlshafen und Trendelburg - an Getreide zu schweren Blattscheidenbrüchen und auch der Hintertaunus wurde von Hagelschlag erfasst. In Hessen sind etwa 260 Feldmarken von Hagelschlag betroffen. „In Thüringen erstrecken sich die Schadengebiete von Kölleda im Norden bis Königsee/Saalfeld im Süden mit Unterbrechungen“, so Dr. Hecht. Die BD Gießen erreichte bis zum 4. Juni  gut 1.200 Schadenmeldungen. Seit dem 3. Juni sind etwa 60 Sachverständige zur Regulierung unterwegs.

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