BD Alzey: Drei Schadentage in Rheinland-Pfalz, Saarland und Luxemburg verursachen bei 1.500 Schadenmeldungen rd. 5 Mio. Euro Entschädigung erwartet Bezirksdirektor
Am 29.5. zog eine Unwetterfront von Luxemburg aus nach Norden und verursachte schwerste Schäden bis hin zum Totalausfall im Raum Vianden (Direkt an der Grenze nach Deutschland), die zum Teil zu Umbrüchen von Getreide führten. Aus dem Gebiet nördlich von Gerolstein erreichen uns Streuschäden vom gleichen Ereignis.
Am frühen Abend des 29.5. führten schwere Unwetter mit hohen Niederschlagsmengen und vereinzelten Hagelereignissen zu Schäden südlich von Bingen in Rheinhessen.
Der 30.5. war der schwerste Schadentag in der Serie von Schadentagen, es hagelte in der Nacht zwischen 2.00 und 4.00 Uhr: Schadenschwerpunkt ist der mittlere Hunsrück bei Kappel, in einem etwa 40-Kilometer-Radius um dieses Zentrum wurden uns aus fast jeder Gemeinde Schäden gemeldet.
Ein weiterer Schadenschwerpunkt ist in der Eifel das gebiet nördlich von Wittlich, auch dieses Schadengebiet ist ungewöhnlich großflächig.
Am schwersten aber war die Mosel bei Briedern, Mesenich, Ellenz-Poltersdorf und Bruttig-Fankel, wo auf einer Fläche von etwa 600 bis 800 Ha kein Blatt mehr an den Rebstöcken ist. Obwohl hier die Versicherungsdichte relativ gering ist, wurden uns viele Schäden gemeldet.
Das Gebiet in der Nordpfalz (auch Wein im Raum Bad-Dürkheim) und im südlichen Rheinhessen verhagelten am 2.6. erneut.

