Aktuelles:

10.12.08
Stadthalle in Alzey hervorragend besucht
Über ein voll ausgebuchtes Haus freute sich der Vorsitzende des Bezirksvereins Alzey, Wolfgang Janson aus Vendersheim, anlässlich der...
01.12.08
Erfolgreiche Bezirksversammlung in Weikersheim-Laudenbach
Über ein sprichwörtlich sensationelles Ergebnis beim Besuch der Bezirksversammlung im württembergischen Weikersheim-Laudenbach konnte sich die...
19.11.08
Vereinigte Hagel verzeichnet erneut gutes Ergebnis
Die Vereinigte Hagelversicherung wird in diesem Geschäftjahr wohl die höchste Versicherungssumme und das zugleich höchste Beitragsvolumen seit...

Direktion Gießen: Nach einem ruhigen Schadenverlauf bis zum 25. Mai hat die Witterungssituation der letzten Woche eines der schwersten Hagelschadenereignisse der vergangenen Jahre gebracht.

"Massivste Hagel- und Starkregenschäden sind im Westen und Süden Deutschlands bei Getreide, Mais, Raps – bei Weinreben, bei Obst- und Freilandkulturen aufgetreten – wir rechnen mit deutlich über 25 Mio. Euro Schadensumme allein für dieses Ereignis", erklärte Dr. Rainer Langner, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Hagel. Zur Zeit sind mehr als 300Sachverständige der Vereinigten Hagel unterwegs um diese Schäden zu regulieren. Bei der Gartenbauversicherung dem Kooperationspartner der Vereinigten Hagel spricht man von dem schwersten Hagelschadenereignis seit dem Münchener Hagel von 1984.

Eine Serie von gewaltigen Gewitterclustern mit Sturm, Starkregen und Hagel überquerten von 28. bis 31. Mai den Südwesten Deutschlands in nordwestlicher Richtung, am 1. und 2 Juni setzte sich die Unwetterfolge im Südwesten und der Mitte Deutschlands fort. Dabei fielen gebietsweise über 100 mm Niederschlag wie im Ruhrgebiet, Sturmböen deckten Dächer wie in Unterfranken ab und Bäume entwurzelten. Wallnuss- bis tennisballgroße Hagelschloßen zerschlugen im hessischen Rodgau Gewächshäuser, entlaubten Weinberge im Rems-Murr-Kreis und richteten bei Getreide schwere Blattscheidenbrüche an, in Nordrein-Westfalen zerstörte der Hagel Gemüse- und Obst. Vielerorts traten massive Erosionsschäden durch Starkregen auf.

Verantwortlich hierfür war ein quasistationäres Tief über Süddeutschland, wobei die Luftmassen nicht ausgetauscht wurden, während der Nordosten und Norden Deutschlands im Einfluss eines nordskandinavischen Hochdruckgebietes mit kühler Witterung standen. An den Luftmassengrenzen zwischen trockenwarmer Luft im Nordosten und schwülwarmer feuchter Luft im Südwesten kam es immer wieder zu Unwettern mit verheerender Wirkung. „Am schlimmsten von den Unwettern betroffen sind unsere versicherten Mitglieder in den Bezirksdirektionen Münster, Gießen, Alzey und Stuttgart“, so Dr. Langner.

29.Mai
30.Mai
30.Mai - 04Juni