Nur noch ein Landkreis ohne Hagel
Verdopplung der Schadenmeldungen im Monat Juli
Für die Bezirksdirektion Hannover fing der Monat Juli turbulent an. Am 07. Juli kam es insbesondere in den Landkreisen Gifhorn, Diepholz und Nienburg zu Schadenereignissen. Gefolgt bei vielen Streuschäden durch fast alle Landkreise und dem größten Schadentag in der laufenden Saison am 19. Juli mit Schäden vorwiegend in Göttingen und Hameln-Pyrmont. Dadurch erhöhte sich die Schadenanzahl auf über 1400 gemeldete Schäden.
Das Gebiet der Bezirksdirektion Hannover hat jetzt flächendeckend Schäden zu verzeichnen (ausgenommen den Landkreis Wernigerode), wobei der Hagel am meisten Schaden im erntereifen Raps verursacht hat. Dieser ist zum jetzigen Zeitpunkt besonders anfällig, da die reifen Schoten durch den Hagel leicht aufplatzen und die Rapskörner auf den Boden fallen und somit ein erheblicher Ertragsverlust entstehen kann.
Die Hagelschätzer Sachverständigen sind in dieser Situation unter besonderem Druck, da die Versicherugsnehmer in den Startlöchern für die Rapsernte stehen und natürlich noch vorher ihre Schläge begutachtet haben möchten. Trotzdem soll und muss jeder Versicherungsnehmer eine einwandfreie Abschätzung des Schadens erhalten. Falls ein Landwirt sich zur Aberntung entschließt, bevor die Schätzer die Gelegenheit hatten, den betroffenden Schlag abzuschätzen, ist es notwendig ausreichend Probestücke stehen zulassen. Diese können je nach Feldstückgröße variiren, sollten aber auf jeden Fall an verschiedenen Stellen des Feldes stehen und ungefähr zwei Mähdrescherbreiten entsprechen.


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