Aktuelles:

10.12.08
Stadthalle in Alzey hervorragend besucht
Über ein voll ausgebuchtes Haus freute sich der Vorsitzende des Bezirksvereins Alzey, Wolfgang Janson aus Vendersheim, anlässlich der...
01.12.08
Erfolgreiche Bezirksversammlung in Weikersheim-Laudenbach
Über ein sprichwörtlich sensationelles Ergebnis beim Besuch der Bezirksversammlung im württembergischen Weikersheim-Laudenbach konnte sich die...
19.11.08
Vereinigte Hagel verzeichnet erneut gutes Ergebnis
Die Vereinigte Hagelversicherung wird in diesem Geschäftjahr wohl die höchste Versicherungssumme und das zugleich höchste Beitragsvolumen seit...

Nur noch ein Landkreis ohne Hagel

Verdopplung der Schadenmeldungen im Monat Juli

Für die Bezirksdirektion Hannover fing der Monat Juli turbulent an. Am 07. Juli kam es insbesondere in den Landkreisen Gifhorn, Diepholz und Nienburg zu Schadenereignissen. Gefolgt bei vielen Streuschäden durch fast alle Landkreise und dem größten Schadentag in der laufenden Saison am 19. Juli mit Schäden vorwiegend in Göttingen und Hameln-Pyrmont. Dadurch erhöhte sich die Schadenanzahl auf über 1400 gemeldete Schäden.

Hagelschaden in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt


Das Gebiet der Bezirksdirektion Hannover hat jetzt flächendeckend Schäden zu verzeichnen (ausgenommen den Landkreis Wernigerode), wobei der Hagel am meisten Schaden im erntereifen Raps verursacht hat. Dieser ist zum jetzigen Zeitpunkt besonders anfällig, da die reifen Schoten durch den Hagel leicht aufplatzen und die Rapskörner auf den Boden fallen und somit ein erheblicher Ertragsverlust entstehen kann.

Die Hagelschätzer Sachverständigen sind in dieser Situation unter besonderem Druck, da die Versicherugsnehmer in den Startlöchern für die Rapsernte stehen und natürlich noch vorher ihre Schläge begutachtet haben möchten. Trotzdem soll und muss jeder Versicherungsnehmer eine einwandfreie Abschätzung des Schadens erhalten. Falls ein Landwirt sich zur Aberntung entschließt, bevor die Schätzer die Gelegenheit hatten, den betroffenden Schlag abzuschätzen, ist es notwendig ausreichend Probestücke stehen zulassen. Diese können je nach Feldstückgröße variiren, sollten aber auf jeden Fall an verschiedenen Stellen des Feldes stehen und ungefähr zwei Mähdrescherbreiten entsprechen.