Versicherte Produkte
Hagelrisiko bei Getreide
Getreide ist für die meisten Betriebe die wichtigste Fruchtart. In Deutschland werden auf 7 Mio. ha je nach Witterungsverlauf 45 bis 50 Mio. t Getreide geerntet.
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Hagelrisiko bei Mais
Der Mais ist wegen seiner hohen Erträge nach wie vor die Nummer 1 unter den Ackerfutterpflanzen. Mit einer Anbaufläche von 1,2 Mio. ha bei Silomais und etwa 350.000 ha bei Körnermais (inkl. Corn-Cob-Mix) nimmt er rund 13 bis 15 % der Ackerbaufläche ein.
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Hagelrisiko bei Raps
Der Raps ist vom Anbauumfang her die bedeutendste Ölfrucht Deutschlands. Bei einem Anbau von rund 1 bis 1,5 Mio. ha nimmt er etwa 10 bis 15 % der Ackerfläche ein. Bei der Verwertung werden erucasäurefreie und glucosinolatarme (00-Sorten) sowie erucasäurearme Sorten (0-Sorten) unterschieden.
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Hagelrisiko bei Ackerbohnen und Erbsen
Futtererbsen und Ackerbohnen stellen als Eiweißlieferant für die Nutztierfütterung ein wichtiges Pendant zu Sojaschrot dar. Die Anbaufläche von Futtererbsen schwankt je nach Marktlage zwischen 120.000 und 170.000 ha, diejenige von Ackerbohnen zwischen 5.000 und 27.000 ha (zusammen 1 bis 1,8% der Ackerbaufläche).
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Hagelrisiko bei Rüben
Die Zuckerrübe gilt nach wie vor als die "Königin" der Ackerkulturen. Auf rund 450.000 ha Anbaufläche (ca. 4 % der Ackerfläche Deutschlands) werden je nach Witterungsverlauf etwa 25 bis 28 Mio. t Zuckerrüben geerntet.
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Hagelrisiko bei Kartoffeln
Die Kartoffel findet als Grundstoff zur Herstellung von Stärke, Veredlungsprodukten wie Pommes frites, Chips und Püree sowie als Salat- und Speiseware eine sehr vielseitige Verwertung für die menschliche Ernährung. Auf rund 300.000 ha Anbaufläche (3 % der Ackerfläche Deutschlands) werden je nach Witterungsverlauf 10 bis 12 Mio. t Kartoffeln geerntet.
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Hagelrisiko bei Wein
Die Weinrebe gilt als besonders hagelempfindliche Sonderkultur. Von rund 101.300 ha Rebfläche werden je nach Jahrgang jährlich etwa 8 Mio. Hektoliter Wein hergestellt.
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Hagelrisiko bei Hopfen
Hopfen liefert - neben Malz und Gerste - den Grundstoff zur Bierherstellung. Ohne den Zusatz von Hopfen wäre Bier nicht haltbar. Auf rund 17.500 ha Anbaufläche werden je nach Witterung jährlich knapp 32.000 t Hopfen geerntet.
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Hagelrisiko bei Kernobst
Kernobst (Äpfel und Birnen) zählt zu den stark hagelempfindlichen Obstbaukulturen. Auf rund 35.800 ha Anbaufläche werden je nach Witterung jährlich etwa 1,0 Mio. t Äpfel geerntet. Bei Birnen liegt die Anbaufläche bei 2.500 ha und die Ernte bei 55.000 t.
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Hagelrisiko bei Steinobst
Steinobst (u.a. Süß- und Sauerkirschen, Pflaumen und Aprikosen) wird auf ca. 14.800 ha bundesweit angebaut mit witterungsabhängig schwankenden Erträgen. Aufgrund der hohen Investitionskosten und des hohen Marktwertes führen Hagelschäden zu empfindlichen finanziellen Einbußen.
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Strauchbeeren
Die Anbaufläche für Strauchbeeren (u.a. Himbeeren, Brombeeren und Stachelbeeren) beträgt rund 4.000 ha. Aufgrund der hohen Produktionskosten und der besonderen Hagelempfindlichkeit der Früchte führen oft schon leichte Hagelschäden zu erheblichen finanziellen Einbußen.
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Hagelrisiko bei Erdbeeren
Die Erdbeeren zählen zu den hagelempfindlichsten Kulturen im Freilandanbau. Auf rund 10.000 ha Anbaufläche werden je nach Witterung jährlich etwa 110.000 t Erdbeeren geerntet.
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Hagelrisiko bei Gemüse
Das Gemüse zählt zu den hagelempfindlichen Kulturen im Freilandanbau. Aufgrund des hohen Marktwertes und besonderer Qualitätsanforderungen der Industrie kommt der Versicherung von Gemüse eine wichtige Bedeutung zu:
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Hagelrisiko bei Spargel
Der Spargel zählt zu den hagelempfindlichen Kulturen im Freilandanbau. Auf rund 15.500 ha Anbaufläche (davon 11.600 ha ertragsfähige Fläche) werden je nach Witterung jährlich etwa 50.000 t Spargel geerntet.
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Hagelrisiko bei Zwiebeln
Die Zwiebel gilt als extrem hagelempfindliche Sonderkultur. Auf rund 7.500 ha Anbaufläche werden je nach Witterung jährlich etwa 315.000 t Zwiebeln geerntet.
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Energiepflanzen
Aufgrund der Verteuerung von fossilen Brennstoffen entwickelt sich der Anbau von Energiepflanzen boomartig. Auch zur Energieerzeugung angebaute Pflanzen wie Mais, Getreide, Ölsaaten und Hülsenfrüchte sowie Gräser können durch Hagel und andere Naturgefahren, insbesondere durch Sturm wegen Hochwüchsigkeit der Kulturen, zu Schaden kommen.
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Hagelnetzversicherung von Obst unter Netz
Besonders hoch preisige Apfelsorten wie Braeburn und Pink Lady laufen bei ständiger Überspannung von Hagelnetzen Gefahr, durch unzureichende Belichtung in Triebwachstum und Blütenknospenansatz, aber vor allem in der Ausfärbung der Früchte beeinträchtigt zu werden. Nicht optimal ausgefärbte Äpfel der Sorten Braeburn und Pink Lady sind oft nur mit empfindlichen Preisnachlässen zu vermarkten.
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Traubenplus für Wein
Neu: „Trauben-Plus“ versichert die Qualität
Die Qualität deutscher Weine ist wieder weltweit gefragt. Damit wird der hagelbedingte Qualitätsverlust bedeutungsvoller und sorgt auch beim Hagelschätzen für Diskussionen. Für Fassweinvermarkter ebenso wie für Genossenschaftswinzer gehört die Absicherung des hohen Qualitätsniveaus zum Risikomanagement.
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