Unwetterbilanz vom 6.-10. Juli – erneut 50.000 Hektar betroffen

Am 6. Juli folgten den heißen Sommertemperaturen ab den Nachmittagsstunden schwere Gewitter. Hagel und Starkregen sowie örtlich Sturmböen richteten schwere Schäden an. Insbesondere Rheinlandpfalz und Hessen waren betroffen. Auch in den Folgetagen gab es keine Entwarnung. Nach fünf wechselhaften Tagen sind 50.000 Hektar versicherte Fläche betroffen. Der Schwerpunkt mit ca. 1.300 Schadenmeldungen liegt in Baden-Württemberg, Schäden wurden allerdings aus allen Bezirksdirektionen gemeldet.

Die Schäden vom 7. Juli im Kreis Cloppenburg, Gemeinde Neuscharrel, wurden vorwiegend durch Sturm verursacht.

Wieder Schäden in und kurz vor der Ernte

Wie auch bei Sturmtief ‚Paul‘ vom 22.Juni richteten die Unwetter insbesondere in den erntereifen Getreide- und Rapsbeständen große Schäden an. Rund 17.000 Hektar Getreideflächen und 11.000 Hektar Rapsflächen sowie 9.500 ha Maisflächen, davon ein Viertel in Baden-Württemberg, wurden in dem Zeitraum gemeldet. Neben den klassischen landwirtschaftlichen Kulturen sind auch über 2.500 Hektar Weinanbaufläche und knapp 700 Hektar Hopfenanbaufläche betroffen.

Sachverständige schnell vor Ort

Die Schäden werden seit dem Wochenende reguliert. Besondere Priorität haben die erntereifen Bestände; hier gilt es jetzt schnell vor Ort zu sein. Gleiches galt vor knapp drei Wochen, als Sturmtief „Paul“ ebenfalls mit Hagel, Sturm und Starkregen Schäden in Millionenhöhe anrichtete. Der Großteil der Schäden von 22. Juni ist bereits reguliert und in vielen Fällen auch schon ausbezahlt. Eben dieses leisten die Sachverständigen der VEREINIGTEN HAGEL aktuell erneut.