Getreide
Hagelrisiko bei Getreide
Getreide ist für die meisten Betriebe die wichtigste Fruchtart. In Deutschland werden auf 7 Mio. ha je nach Witterungsverlauf 45 bis 50 Mio. t Getreide geerntet.
- Der Produktionswert beträgt etwa 7 Mrd. EUR;
- über 60 % der Ernte sind gegen Hagelschlag versichert;
- jährlich verhageln 4 bis 10 % der versicherten Getreidefläche. Dadurch entstehen Schäden bis zu 300 Mio. EUR.
Hagelschäden bei Getreide
Getreide reagiert in den einzelnen Vegetationsstadien unterschiedlich stark auf Hagelschlag:
- Bis zum Beginn des Ährenschiebens (Frühschäden) können Blattschäden, Tief- und Hochbrüche, Durchschläge und Brüche der Blattscheiden (Ährenschäden) den Ertrag stark dezimieren. Abschläge ganzer Pflanzen können zum Totalverlust der Ernte führen.
- Bei Spätschäden nach dem Ährenschieben können zusätzlich der Abschlag von Ährchen und Ähren sowie Körnerausschlag zu hohen Ertragsverlusten bis hin zu totalen Ertragsausfällen führen. Das erntereife Getreide ist besonders stark durch Hagelschlag gefährdet, weil die Körner sich sehr leicht aus der Ähre herauslösen und ausfallen.
Schadenbilder

- Tiefbrüche und Abschläge infolge Hagelschlag
Versicherungsschutz
Ein individueller Versicherungsschutz und eine optimale Vorsorge für den Schadenfall bestimmen unser Beratungsangebot gleichermaßen für Marktfrucht-, Veredelungs- und Saatgutvermehrungsbetriebe. Dabei sind folgende Versicherungstypen und besonderen Spezifikationen wählbar:
- Versicherung des Kornertrages oder getrennte Versicherung von Korn- und Strohertrag;
- Höhe der Versicherungssumme je nach Betriebsart (Marktfrucht-, Saatgut- oder Veredlungsbetrieb);
- es ist eine klassische Versicherung oder Versicherung nach dem Prämiensystem Secufarm® möglich.
- getrennte Verträge nach Feldmarken (Prämiensystem Basis) oder ein Vertrag für den Betrieb (Prämiensystem Secufarm®);
- Rabatte für mehrjährige Verträge.



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