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		<title>News der Vereinigte Hagelversicherung VVaG</title>
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			<title>News der Vereinigte Hagelversicherung VVaG</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 12:56:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Vereinigte Hagel weiterhin im Aufwind - Mitgliedervertreterversammlung in Gießen</title>
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			<description>Der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Hagel, Dr. Rainer Langner, zog für das abgelaufene...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Hagel, Dr. Rainer Langner, zog für das abgelaufene Geschäftsjahr eine positive Bilanz. Der ARD-Wetterexperte Sven Plöger kam in seinem anschließenden Vortrag zu dem Schluss, dass Hagel- und Starkregenereignisse zunehmen und unberechenbarer werden.
<h3>Versicherungsverein bleibt solide, rentabel und liquide </h3>
Landwirt Klaus Mugele, Aufsichtsratsvorsitzender der Vereinigten Hagel, hob in seinen Grußworten gegenüber den Mitgliedervertretern aus den&nbsp;Bezirksvereinen darauf ab, dass die Vereinigte Hagel Sicherheit in unruhigen Zeiten biete &quot;durch ihre solide Finanzlage, komfortable Eigenmittelausstattung und gesicherte Liquidität: Keiner von uns weiß genau, wohin die Reise der Agrarpolitik geht &#x2013; umso wichtiger ist es für uns Landwirte, sich in unserem Versicherungsverein gut aufgehoben zu fühlen!&quot; Ihm sei kein vergleichbares Unternehmen bekannt, das sich so kontinuierlich zum Marktführer entwickelt habe, das so solide aufgestellt sei und das sich so kostensenkend verhalte wie die Vereinigte Hagel.
<h3><br />Lange Schadensaison&nbsp;und niedrige&nbsp;Kostenquote&nbsp;</h3>
Dr. Rainer Langner, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Hagel, zog in seinem Lagebericht trotz negativer Rahmenbedingungen eine positive Bilanz. Den erfreulichen Wachstumsdaten habe eine extrem lange Schadensaison mit vielen Schadenstagen gegenübergestanden, die neben Hagel- auch durch Frost- und Starkregenschäden gekennzeichnet war. Rund 23.000 Schadensmeldungen &#x2013; doppelt so viele wie im Vorjahr &#x2013; führten zu einer Gesamtschadenquote von rund 94 Prozent. 
Vorstandskollege Dr.&nbsp;Dietrich Heine erläuterte den Anwesenden die Positionen der&nbsp;Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung. Bemerkenswert sei, dass die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb um einen ganzen Prozentpunkt gesunken seien. Die Kosten lägen im Verhältnis zu den Beitragseinnahmen bei 14,7 %. Mit dieser geringen Kostenquote gehöre die Vereinigte Hagel zum Spitzenfeld der Spezialversicherer.
<h3>Wetter&nbsp;wird gefühlt&nbsp;- Klima wird berechnet</h3>
Diplom-Meteorologe Sven Plöger beleuchtete in seinem Vortrag den Unterschied zwischen Wetter und Klima: &quot;Wetter ist das, was man fühlen kann. Vom Wetter kann man nass werden. Klima dagegen ist Statistik.&quot; Und: &quot;Früher waren die Winter nicht generell schneereicher als heute. Aber die Erinnerung an meterhohe Schneeberge und damit verbundene besondere&nbsp;Erlebnisse ist auch heute noch präsent. An den Nieselregen bei Plusgraden erinnert sich heute zumeist niemand mehr.&quot; Dass besondere Ereignisse das Erinnerungsvermögen beeinflussen, sei auch daran zu sehen, dass die meisten Menschen sich noch genau daran erinnern, was sie am 11. September 2001 getan haben.&nbsp;An den&nbsp;10. Mai 2009 - obwohl viel näher dran - könne man sich dagegen kaum erinnern.
<h3>Hagel und Starkregen nehmen weiter zu - Erderwärmung führt nicht unbedingt zu warmen Wintern</h3>
Dass der Klimawandel weiter fortschreitet, sei unbestritten. Dennoch dürften keine Horrorszenarien gemalt werden; vielmehr sollten wir versuchen - über den Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere der Solarenergie - den durch Menschen verursachten Anteil am Klimawandel zu verringern. &quot;Wenn Kohlendioxid schwarzer Qualm wäre oder furchtbar stinken würde, wären wir auf diesem Gebiet schon viel weiter&quot;, hielt Plöger fest. Allerdings&nbsp;dürfe das geruch- und farblose Gas nicht als&nbsp; &quot;Klimakliller&quot; gebrandmarkt werden, sondern es sei für die Atmosphäre sowie die&nbsp;Photosynthese der Pflanzen unabdingar. 
Hagel- und Starkregenereignisse werden in den nächsten Jahren weiter zunehmen, prognostizierte der Wetterexperte im weiteren Verlauf des Abends.&nbsp;Die Erwärmung der gemittelten Temperatur führe aber nicht zwingend zu&nbsp;wärmeren Wintern: &quot;Man kann zwar im Durchschnitt sagen, dass pro 0,6 Grad Celsius Erwärmung die Schneefallgrenze um rund 100 Meter ansteigt, aber starker Frost ist dadurch nicht augeschlossen.&quot; Je nach&nbsp;Ausprägung der so genannten Nordatlantischen Oszillation (NAO) - ein Zusammenspiel von Islandtief und Azorenhoch - können sich vermehrt Nord- und Südwetterlagen durchsetzen, die zu Wetterextremen führen. Ein Beispiel hierfür war der plötzliche Kälteeinbruch im Februar, als der Winter sich schon fast verabschiedet hatte. Die dramatischen&nbsp;Folgen des Frostes sind hinlänglich bekannt.

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			<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Erste Hagelschäden auch in der Bezirksdirektion Nürnberg - SMS-Service zur Unwetterwarnung wieder gestartet</title>
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			<description>Im Gebiet der Bezirksdirektion Nürnberg kam es am Abend des 02. Mai zu den ersten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Gebiet der Bezirksdirektion Nürnberg kam es&nbsp;am Abend des 02. Mai&nbsp;zu den ersten größeren Schäden durch Hagel und Starkregen. Zentrum des Hagelschlags war der Kreis Coburg, hier insbesondere die Ortschaften Mirsdorf und Ottowind, wo es auch zu Sachschäden an Gebäuden und Fahrzeugen kam. Aber auch in Drossenhausen, Einzelberg und Ahlstadt wütete für&nbsp;eine knappe halbe Stunde&nbsp;ein Unwetter mit Hagelschlossen von bis zu 3 cm Größe und Starkregen von rund 50 Litern pro Quadratmeter. Zerstört wurden insbesondere frisch gelegte Maisbestände sowie Raps zum Zeitpunkt der Blüte.
Neben den Schäden&nbsp;im Ackerbau&nbsp;hat das Team um Bezirksdirektor Dr. Gunter Prostinák auch Streuschäden an Sonderkulturen wie Beerenobst, Gemüse und Hopfen zu regulieren.&nbsp;Seit Begin dieser Woche sind die Sachverständigen im Einsatz, um die Schäden schnellstmöglich aufzunehmen.
<h3>Anbau schnellstmöglich deklarieren</h3>
Angesichts der aktuellen Situation bittet Dr. Prostinák darum, neu in die Bewirtschaftung aufgenommene Flächen möglichst umgehend zu melden und noch ausstehende Anbauverzeichnisse anzumelden. Nur so ist ein den aktuellen Gegebenheiten angepasster Versicherungsschutz zu erreichen. 
<h3>SMS-Service zu Unwetterwarnungen wieder aktiv</h3>
Pünktlich zu den ersten größeren Unwettern setzt die Vereinigte Hagel ihren Service fort, angemeldete Interessenten per SMS über Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes zu informieren. Verhindern kann der Warndienst die Unwetter zwar nicht, die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Information eine wertvolle Hilfe bei der kurzfristigen Planung von Bestell- und Erntearbeiten bietet. Eine Registrierung, nur durch Angabe von Mobilfunknummer und Postleitzahl, ist hier auf der Homepage kostenlos möglich.

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			<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:33:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bezirksdirektion Gießen: 3.500 Hektar am 2. Mai geschädigt - Hagelgewitter immer früher</title>
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			<description>Am 2. Mai überquerte eine Gewitterfront weite Teile Hessens und Thüringens und entlud sich mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 2. Mai überquerte eine Gewitterfront weite Teile Hessens und Thüringens und entlud sich mit Hagel und Starkregen. &quot;In 2011&nbsp;hatten wir die ersten größeren Schäden am 8. und 9. Mai zu verzeichnen,&nbsp;dieses Jahr schon eine Woche früher&quot;, &nbsp;konstatiert Bezirksdirektor Dr. Winfried Hecht. Die gemeldeten Schäden konzentrieren sich auf Mittelhessen, den Kreis Waldeck-Frankenberg&nbsp;sowie&nbsp;Ostthüringen (Greiz).&nbsp;Betroffen sind rund 3.500 ha landwirtschaftlicher Fläche.&nbsp;
Auf einer Linie von Gießen, über den Ebsdorfergrund bis hin zur Stadt Marburg waren neben Winter- und Sommergetreide vor allem Rapsbestände, die teilweise bereits in voller Blüte standen, betroffen.&nbsp;Verstärkt wurde der&nbsp;Hagelschlag&nbsp;lokal durch Starkregen. 
Im Kreis Waldeck-Frankenberg wurden schwere&nbsp;Schäden, insbesondere an Raps zu Beginn der Blüte,&nbsp; aus einem Gebiet südwestlich der Kreisstadt Korbach gemeldet. Besonders betroffen sind hier vor allem die Gemarkungen Ober- und Nieder-Ense, Nordenbeck und Goldhausen. 
Zwischen Fulda und Bad Hersfeld mit Schwerpunkt im Raum Haunetal kam es zu Schäden aufgrund von Starkregenfällen. Betroffen waren hiervon vor allem Maiskulturen.
<h3>150 Schadenmeldungen - 10 Kommissionen im Einsatz</h3>
Insgesamt verzeichnete die Bezirksdirektion Gießen innerhalb weniger Stunden rund 150 Schadenmeldungen, die zurzeit für die Schadenregulierung disponiert werden. &quot;Zehn Sachverständigenkommissionen werden ab Dienstag die Schäden begutachten, um eine zügige Schadenregulierung zu gewährleisten,&quot; teilt Dr. Hecht mit. &nbsp;Der Agrarexperte sieht mit den frühen Schäden den Trend der letzten Jahre bestätigt. Schwere Unwetter treten demnach nicht mehr erst Ende Mai oder Anfang Juni auf, sondern stellen bereits jetzt eine Gefahr dar. In diesem Zusammenhang betont er noch einmal die Wichtigkeit, möglichst frühzeitig den Anbau zu deklarieren. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bezirksdirektion Nürnberg: &#x201e;Feldbestände vernünftig hoch versichern&#x201c;</title>
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			<description>Nebst Hagel spielen mittlerweile andere Gefahren eine genauso wichtige Rolle</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Wetterkapriolen mit Frost und Trockenheit der letzten Wochen haben auch im fränkischen Raum bei Wintergetreide und Winterraps deutliche Spuren hinterlassen. Dabei zeigte sich, dass noch mehr Winterweizen umgebrochen werden müsste, aber nicht unendlich Mais gedrillt werden kann. Deshalb ziehen Betriebe auch den Anbau von Biomassehirse und Riesen-Weizengras (Szarvasi) für den Energie- und Futterpflanzenanbau in Betracht, mit gleich zwei Ernten im Jahr und höherem Methanolertrag als beim Mais. <b><br /></b>
<b>Anbauverzögerung &#x2013; Anbauverzeichnisse möglichst </b><b>bald </b><b>einreichen</b><br />Durch die Auswinterung verzögert sich in diesen Regionen die Anbauplanung. &#x201e;Wir empfehlen den Betrieben jedoch dringend, die Anbauverzeichnisse so bald wie möglich über die Vermittler einzureichen, zumindest für die Kulturen, die einen normal Entwicklungstand zeigen. Wie in den letzten Jahren bekamen wir auch 2012 bereits die ersten Schadenmeldungen am 22. April. Für die nächsten Wochen rechnen wir in Bayern mit weiteren erheblichen Frühschäden durch Hagel&#x201c;, so Dr. Prostinák.<br /><br /><b>Bei der Deklaration auf Auswinterungsschäden hinweisen <br /></b>In Ermanglung von Alternativen lassen viele Betriebe ihre durch Auswinterung geschädigten Feldbestände aber auch stehen, wenn einigermaßen gleichmäßig verteilte Pflanzenbestände noch einen tolerierbaren Ertrag erwarten lassen. Kommt es bei diesen Feldbeständen zum Hagelschaden, muss der Vorschaden bei Schadenregulierung abgesetzt werden. Dadurch kann sich die Entschädigung vermindern. Um dies zu vermeiden, sind die betroffenen Betrieb gehalten, bereits bei der Deklaration auf diesen Vorschaden durch Auswinterung mit der eindeutigen Erklärung hinzuweisen, dass der &#x201e;Auswinterungsschaden im Bestand bei der Bestimmung des Hektarwertes bereits berücksichtigt&#x201c; wurde.<br />&nbsp;<br /><b>Nebst Hagel spielen mittlerweile andere Gefahren eine genauso wichtige Rolle<br /></b>Wenn Betriebe eine komplette Absicherung gegen Ertragsschäden wünschen, sollten Sie künftig auf Secufarm-Produkte mit erweiterter Gefahrendeckung zurückgreifen. &#x201e;Wir erleben in Bayern zunehmend nicht nur Auswinterung, sondern auch extreme Sturm-,&nbsp; Spätfrost- und Starkregenschäden. Nebst Hagel spielen diese anderen Gefahren mittlerweile eine genauso wichtige &#x2013; oder regional oft auch bedeutendere &#x2013; Rolle&#x201c;, so Dr. Prostinák. Dafür bieten wir die Produkte Secufarm 3 und Secufarm 5 an, welche diese Risiken einschließen. Als Versicherer haben wir gemeinsam mit den Landwirten in den letzten Jahren auch zunehmend mehr Erfahrungen mit diesen Produkten in der Praxis sammeln können. Außendienst und Agenturen stehen interessierten Betrieben mit gemeinsam zu erarbeitenden&nbsp; Versicherungslösungen gerne beratend zur Seite. <br /><br /><b>&#x201e;Feldbestände vernünftig hoch versichern&#x201c;<br /></b>&#x201e;Die Feldbestände genau anschauen und rechtzeitig vernünftig hoch versichern&#x201c;, dazu rät Dr. Prostinák. Wenn durch Auswinterung vorgeschädigte Feldbestände gegen Hagel versichert werden sollen, bittet der Fachmann darum, dass dies der Vereinigten Hagel bereits mit der Angabe des Ha-Wertes mitgeteilt wird. Erfreulich sei, dass sich die Preissituation für Getreide, Raps und andere Feldfrüchte doch sehr positiv entwickelt hat. Deshalb rät Dr. Prostinák dazu, die Feldbestände ausreichend hoch zu versichern, damit im Schadenfall das Betriebsergebnis nicht gefährdet wird.<br />&nbsp; <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 12:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hagel ist Standard - Sturm, Starkregen, Frost und Auswinterung sind die Herausforderungen von heute und morgen </title>
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			<description>Die hierdurch verursachten Schäden beliefen sich in den letzten Jahren durchschnittlich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die hierdurch verursachten Schäden beliefen sich in den letzten Jahren durchschnittlich auf&nbsp;das Fünffache&nbsp;des durch Hagel hervorgerufenen Ertragsausfalls. Die Landwirte fordern deshalb zu Recht finanzierbare Versicherungslösungen, um diese Gefahren zu minimieren. Die Vereinigte Hagel bietet mit ihrer Produktlinie Secufarm® Absicherungsmöglichkeiten gegen genau diese Risiken, verbunden mit einer transparenten und kalkulierbaren Prämiengestaltung. 
<h5>Deutsche Landwirte bei der Mehrgefahrenversicherung im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen aber steuerlich benachteiligt&nbsp;</h5>
&quot;Die Haltung der Bundesregierung, Mehrgefahrenversicherungen mit einer Versicherungssteuer von 19&nbsp;% zu belegen,&nbsp;erschwert eine private Risikovorsorge der Landwirtschaft in Deutschland gegen die zunehmenden Wetterextreme jedoch. Dies zeigen unsere Erfahrungen seit der Einführung von Secufarm® im Jahr 2007 sehr deutlich&#x201c;, so&nbsp;die Aussage des&nbsp;Vorstandsvorsitzenden der Vereinigten Hagelversicherung VVaG, Dr.&nbsp;Rainer Langner.&nbsp; Sowohl das Bundeslandwirtschaftsministerium als auch die Agrarministerkonferenz und der Bundesrat haben sich bereits eindeutig gegen die Haltung des feder­führenden Bundesfinanzministeriums ausgesprochen, eine erweiterte Hagel­versicherung &#x201e;ohne Not künstlich zu verteuern&#x201c;.Auch die berufsständischen Organisationen wie der Deutsche Bauernverband (DBV), der Zentralverband Gartenbau (ZVG) oder der Deutsche Weinbauverband (DWV) haben ihre Ablehnung schon mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht. &#x201e;Umso unverständlicher ist es für mich, dass das Bundesfinanzministerium sich den berechtigten Sachargumenten der betroffenen Wirtschaftsbereiche verschließt. Jetzt muss wohl die Bundeskanzlerin ein Machtwort sprechen, wenn der entsprechende Referenten­entwurf zur Änderung des Versicherungssteuergesetzes demnächst ins Kabinett kommt&#x201c;, drückt Dr.&nbsp;Langner seine Hoffnung auf Änderungen aus.&nbsp;
<h5>Entwurf der EU-Kommission zur Finanzierung von Maßnahmen des Risikomanagements</h5>
Die EU-Kommission hat in ihren Vorschlägen vom 12. Oktober 2011 zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2013 zum Risikomanagement und zur Ernte­versicherung die Erwartungen der Landwirte auch aufgegriffen. Bekanntlich sollen ab 2014 Risiko­management-Maßnahmen über die 2. Säule der GAP ohne vorherige Kürzung der Direktzahlungen wie derzeit (Modulation) möglich sein. Der europäische Bauern- und Genossen­schaftsverband (COPA-COGECA), aber auch der DBV haben sich deshalb grundsätzlich positiv dazu geäußert.&nbsp; Gefragt sind&nbsp;im Risikomanagement eines landwirtschaftlichen Unternehmens zukünftig keine Entschädigungs­versprechen der Politik oder Sofortmaßnahmen, sondern Versicherungslösungen, die kalkulierbar und im Rahmen der individuellen Risikovorsorge einsetzbar und vor allem verlässlich sind -&nbsp;so wie die Produktlinie Secufarm® der Vereinigten Hagel.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 14:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prognosemodell für Winter in Europa </title>
			<link>http://www.vereinigte-hagel.net/einzelanzeige.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1220&#38;cHash=784af0064b561bbc1e4a7d94321cfa19</link>
			<description>Kältere Winter nach einem El Niño &#x2013; mildere nach einem La Niña?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Neue Prognosemodelle amerikanischer Wetterdienste lassen zusehends längerfristigere Vorausschauen auf die bevorstehenden Großwetterlagen zu. Völlig unabhängig von den üblichen Wettervorhersagen regionaler Wetterdienste beanspruchen die Prognosemodelle aber keine konkreten Temperaturwerte oder Niederschlagsmengen, sondern geben lediglich Auskunft über generelle Tendenzen. Wie ist das möglich?<br /><br /><b>Vor der Trockenheit in Südamerika wurde rechtzeitig gewarnt</b><br />Das wiederkehrende Wetterphänomen El Niño bzw. La Niña mit Erwärmung bzw. Abkühlung des Oberflächenwassers im äquatorialen Pazifik mit teils katastrophalen Wetterfolgen für Teile Südamerikas, Australiens und Südostasiens sowie Fernwirkungen bis nach Nordamerika und Afrika ist bis heute keineswegs vollständig erforscht. Aber bei Wetterdiensten in aller Welt sind diese Phänomene anerkannt und finden in den verschiedensten Bereichen eine zunehmende Anwendung. Vor einer möglichen Trockenheit in Südamerika hatten US-Wetterdienste wegen des nochmaligen Auflebens eines La Niñas rechtzeitig gewarnt. Bekanntlich erlebten weite Teile Südamerikas eine schwere Trockenheit mit schlechten Soja- und Maisernten. 
<b> Wettermarkt</b><b> für Soja häufig Folge des Großwetterphänomens im Südpazifik</b><br />Wie stark ausgeprägt die Wetterphänomene dort auftreten, hängt von den Luftdruckunterschieden zwischen dem West- und Ostpazifik ab. Frühindikator für das Herannahen ist der sogenannte Southern Oscillator Index (SOI). Fällt dieser SOI negativ aus, deutet dies auf eine Erwärmung des Pazifiks hin mit möglicher Folge eines El-Niño. Bei La Niña kühlt sich das Oberflächenwasser ab. Der klassische Wettermarkt für Sojabohnen ist daher vielfach eine Folge des Großwetterphänomens im Südpazifik. &nbsp;<br /><br /><b>Golfstrom beeinflusst die Bildung von Islandtiefs und Azorenhochs<br /></b>Die US-Wetterdienste prognostizierten auch einen milden Winter 2011/12 für West- und Zentraleuropa. Der Winter war tatsächlich über weite Teile sehr mild &#x2013; bis auf die zwei Wochen andauernde Kältewelle in der ersten Februarhälfte. Wie kommen die Wetterdienste aber zu diesen Prognosen für Europa? Das Phänomen schwankender Luftdruckzustände gibt es nicht nur auf dem Pazifik, sondern auch auf dem Atlantik. Man nennt es Nordatlantische Oszillation oder NAO. Dabei geht es um ein Wechselspiel zwischen dem Azorenhoch und dem Islandtief, wobei die Ausprägung (Oberflächenwassertemperatur) des Golfstromes eine wesentliche Rolle auf die Großwetterlage in Europa spielt. <br /><br /><b>Hoher Luftdruckunterschied begünstigt milde Winter und kühlfeuchte Sommer<br /></b>Ist der Golfstrom stark ausgeprägt, so verstärkt sein Einfluss die Bildung starker Luftdruckgegensätze zwischen den Azoren und Island. In dieser Situation fachen Azorenhoch und Islandtief die Westwinddrift zusätzlich an. Durch den hohen Druckunterschied wird milde Atlantikluft nach Europa angesaugt. Kalte Arktisluft kann dagegen nicht bis nach Mitteleuropa vordringen. Dies hat zur Folge, dass die Winter in Europa mild und feucht werden und im Sommer der kontinentale Einfluss auf die Witterung etwas in den Hintergrund tritt. Bei hohem Druckunterschied besteht eine positive Nordatlantikzirkulation, der NAO-Index ist positiv. Tatsächlich war der NAO-Index seit Spätsommer 2011 bereits stark positiv, insofern traf die Prognose &#x2013; abgesehen von der Kältewelle &#x2013; zu. Demzufolge wäre 2012 auch ein kühlfeuchter Sommer zu erwarten. Ob es so kommt, bleibt abzuwarten<br /><br /><b>Geringer Luftdruckunterschied bedeuten arktische Kälte und niederschlagsärmere Sommer in Nordeuropa<br /></b>Kühlt sich hingegen der Golfstrom stark ab, tritt der gegenteilige Zustand ein. Der Luftdruckunter-schied zwischen Azorenhoch und Islandtief ist wesentlich geringer, der NAO-Index ist negativ. Die Folge davon ist, dass durch die wenig stark ausgeprägten Drucksysteme die Westwinde erlahmen und sibirische Kaltluft ungehindert nach Europa fließen kann. Diese Winter sind dann frostig kalt. Während der Sommermonate kann es über Nordeuropa zur Bildung außergewöhnlich starker Hochdruckgebiete kommen, wodurch Niederschlagsdefizite begünstig werden, während gewöhnlich trockenwärmere Regionen wie die Iberische Halbinsel und auch Südosteuropa mehr Niederschläge erhalten.<br /><br /><b>Winter nach EL Niños häufig die kältesten in Deutschland?<br /></b>Dass es womöglich einen Zusammenhang zwischen dem südpazifischen und nordatlantischen Wetterphänomen gibt, ist schon seit einigen Jahren unbestritten. Dass diese Phänomene gewissermaßen antizyklisch auftreten, ist auch vorstellbar. Nach einer neuen Studie renommierter Wissenschaftler besteht ein Zusammenhang zwischen dem Wetterphänomen EL Niño und dem Winterwetter in Westeuropa bzw. Deutschland: Die Winter nach El Niños sind die kältesten in Deutschland. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass nach einem La Niña mildere Winter in West- und Zentraleuropa, damit auch in Deutschland, folgen. In 2011/12 ging diese Rechnung auf. Vielleicht können Landwirte bei ihren Anbauentscheidungen künftig auch von derartigen Regeln profitieren. Eine Garantie dafür wird aber keiner übernehmen.<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 17:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Raps - steigen die Preise kräftig weiter?</title>
			<link>http://www.vereinigte-hagel.net/einzelanzeige.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1219&#38;cHash=3eefb970f35b2bf3072114a0afd87667</link>
			<description>Ölsaatenvorräte sinken auf unter 8 Prozent</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Rapspreise sind innerhalb der letzten Wochen stark angestiegen. Im Verlauf des Aprils erreichten die Rapsnotierungen an der Börse in Paris (Matif) die Marke von 500 &#x20ac;/t. In Hamburg notierte Raps um 480-490 &#x20ac;/t. Hierzulande sind Vorkontrakt-Preise ex-Ernte 2012 von 460-475 Euro/t franko Landhandelslager im Gespräch, je nach Frachtentfernung zu den Ölmühlen bzw. See- und Binnenhäfen. Im Streckengeschäft sind Aufschläge von 10-15 Euro/t mehr zu erzielen. <br /><br /><b>Preisauftrieb durch sinkende Ölsaatenvorräte<br /></b>Verantwortlich für den Preisauftrieb sind sinkende Ölsaatenvorräte in der Welt, bedingt durch geringere Ernten und höheren Verbrauch an Ölsaaten. Laut USDA soll die Welternte 2011/12 der sieben wichtigsten Ölsaaten trotz höherer Anbaufläche um 9 Mio. t auf 446 Mio. t sinken. Der Weltverbrauch nimmt um 13 Mio. t auf 455 Mio. t deutlich zu. Folge ist ein kräftiger Bestandsabbau der Ölsaaten auf knapp 15 % des Weltverbrauchs, dem zweitniedrigsten Stand der letzten Dekade.<b><br /><br />Niedrige Sojaernten sind Hauptursache für Preisanstieg</b><br />Hauptursache für den Rückgang der Vorräte sind schwache Sojaernten in Nord- und Südamerika sowie geringere Ernteerwartungen für Raps in Europa. Nach der enttäuschenden Sojaernte in den USA (-7 Mio. t) blieb auch die Sojaernte in Südamerika (-13 Mio. t) wegen Trockenheit weit hinter den Erwartungen zurück. Dem steht ein höher veranschlagter Verbrauch (plus 4 Mio. t) gegenüber, so dass die Endbestände auf 22% des Weltverbrauchs sinken, dem zweitniedrigsten Stand seit 2003/4. Für Sojaimporte in die EU-27 kommt erschwerend hinzu, dass in den USA, Argentinien, Uruguay und Paraguay auf nahezu allen Flächen gentechnisch veränderte Sojabohnen angebaut werden und deren Anteil auch in Brasilien gestiegen ist. Bei der der EU-Einfuhr von Futtermitteln gilt derzeit ein Schwellenwert von 0,1 % bei nicht zugelassenen GV-Sorten.<br /><br /><b>Raps: Schwächere Ernte in Europa &#x2013; höhere in Kanada erwartet<br /></b>Die Welternte für Raps wird mit 60 Mio. t in etwa auf dem Niveau der beiden Vorjahre veranschlagt. Dabei dürften zwar höher prognostizierte Rapsernten in Kanada und Australien niedrigere in Europa und in den USA ausgleichen. Der Ernte steht aber ein um 2 Mio. t höherer Rapsverbrauch entgegen, so dass die Endbestände mit unter 8% einen ähnlichen Tiefstand wie 2003/04 erreichen. Besonders eklatant wäre ein erneuter Produktionsrückgang in der EU-27 auf 19 Mio. t (-1,6 Mio. t), nach bereits zwei defizitären Ernten in den beiden Vorjahren. Geringere Anbauflächen und regionale Auswinterungsschäden sind die Gründe. Um den Verarbeitungsbedarf in der EU-27 zu decken, müssen wenigstens 3-4 Mio. t durch Äquivalentimporte an Ölsaaten aus Kanada, der Ukraine und Australien ergänzt werden. Das bedeutet: Raps bleibt weltweit knapp und teuer. <br /><br /><b>Feste Trends durch Anbauprognosen in den USA &#x2013; Währungsrisiken bleiben</b><br />Diesen festen Trend unterstützen auch bis dato die Anbauprognosen für Soja in den USA, die vorläufig einen Rückgang des Sojaanbaus zugunsten des Maisanbaus erwarten. Auf einem anderen Blatt stehen die Entwicklungen bei Rohöl und dem Eurokurs. Der Iran hat wegen des verhängten Ölembargos zunehmend Schwierigkeiten mit dem Ölabsatz. Das könnte auf US-Dollarbasis leicht sinkende Rohölpreise bedeuten. Aber auch die Sorge um Spanien wächst. Die Iberer sind in eine Rezession gestürzt und müssen dennoch weitergehende Sparzwänge umsetzen. Das könnte den Euro erneut schwächen, wodurch sich Rohöl- und Rapsimporte bei uns verteuern würden. <br /><br /><b>Ha-Werte deutlich nach oben anpassen<br /></b>In der Praxis sind bereits klare Trends erkennbar, die zeigen, dass viele Betriebe ihre Ha-Werte für Raps deutlich nach oben anpassen. Bei Vorkontrakt-Preisen ex-Ernte 2012 von 460-475 Euro/t versichern viele Betriebe ihren Raps gegen Hagelschäden mit deutlich über 2.000 Euro/ha.<br /><br /><b>Fazit<br /></b>In der EU dürfte die Rapsernte 2012 bestenfalls das bereits defizitäre Vorjahresergebnis erreichen. Daher bleibt Raps vorerst knapp und teuer. Ein schwächerer Eurokurs könnte den Rapspreis zusätzlich stützen. Der Einfluss durch die weitere Entwicklung an den Finanzmärkten bleibt dagegen schwer einschätzbar.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 12:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bezirksdirektion Lübeck: &#x201e;Weniger Auswinterung &#x2013; hervorragende Getreide- und Rapsbestände&#x201c;</title>
			<link>http://www.vereinigte-hagel.net/einzelanzeige.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1217&#38;cHash=e8ad756bfba30609f4825486fcde0dd5</link>
			<description>Ha-Werte für Getreide stabil &#x2013; bei Winterraps deutlicher Zuwachs</description>
			<content:encoded><![CDATA[In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bleiben die Auswinterungsschäden von Wintergetreide und Winterraps, die umgebrochen werden mussten, vom Umfang eher moderat und betreffen im geringen Ausmaß Wintergetreide im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Dies, obwohl die Temperaturen auch in Mecklenburg-Vorpommern bis unter -20° C fielen. Der Grad der Auswinterungsschäden hatte sehr viel mit der Schneebedeckung zu tun. Weite Teile Schleswig-Hosteins und Mecklenburg-Vorpommerns lagen Anfang Februar unter einer geschlossenen Schneedecke. &#x201e;Vereinzelte Umbrüche beim Winterraps sind dagegen häufiger auf späte Aussaaten noch Mitte September auf sehr nassen Böden zurückzuführen&#x201c;, so Dr. Wilfried Schlott, Bezirksdirektor der Vereinigten Hagel aus Wankendorf.<br /><br /><b>Gute Bestände bei Wintergetreide &#x2013; Winterraps sehr gut entwickelt <br /></b>Im Gegensatz zu den Problemen des Vorjahres - vor allem durch die extrem nasse Herbstausaat beim Winterraps - stehen die Kulturen derzeit überwiegend gut. Der Winterraps hat sich ausgezeichnet entwickelt und befindet sich kurz vor der Blüte. Der Winterweizen hat vielerorts das Stadium Ende der Bestockung erreicht, die Wintergerste beginnt bereits zu schossen. &#x201e;Insofern sollten die Betriebe ihre Wintergetreidebestände nicht niedriger als im Vorjahr versichern, sondern auf Vorjahreslinie bleiben. Denn die Preisaussichten bleiben angesichts der Auswinterungs- und Trockenschäden in der Europäischen Union ähnlich gut wie im Vorjahr &#x2013; sind für Erntetermine beim Weizen um 200 &#x20ac;/t erzielbar&#x201c;, so Dr. Schlott.<br /><br /><b>Bei Winterraps deutlicher Anstieg der ha-Werte<br /></b>&#x201e;Die gut bis sehr gut entwickelten Winterrapsbestände und die womöglich weiter anziehenden Rapspreise haben zu einem deutlichen Anstieg der Ha-Werte beim Raps geführt&#x201c;, so Dr. Schlott. In der EU-27 und auch bei uns wird für Winterraps eine deutlich kleinere Anbaufläche erwartet als im Vorjahr. Insofern liegen die Rapspreise für Erntetermine bereits über 450 &#x20ac;/t und könnten womöglich auch noch die Marke von 500 &#x20ac;/t erreichen. <br /><br /><b>Anbauverzeichnisse möglichst bald einreichen - Aufschläge für Deckungskäufe berücksichtigen<br /></b>Weil die Hagelschäden auch in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern immer früher und vielfach auch massiver auftreten, rät Dr. Schlott dringend dazu, die Anbauverzeichnisse möglichst baldigst einzureichen, um für den Schadenfall nach aktuell deklarariertem Anbauumfang und ha-Werten versichert zu sein. Bei der Wahl der Ha-Werte sollte in jedem Fall auch das Risiko von kostspieligen Deckungskäufen ausreichende Berücksichtigung finden&#x201c;, so der Experte. Spätestens bis zum 31. Mai müssen alle Feldkulturen deklariert sein. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 17:33:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Hektarwerte: Bei Mais auch mögliche Deckungskäufe berücksichtigen</title>
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			<description>Betriebe im letzten Jahr oftmals nicht ausreichend versichert</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zahlreiche Hagelschäden an Maispflanzen im letzten Jahr sind vielen noch in Erinnerung: Schwere Schadenstriche von etlichen Quadratkilometern Ausmaß mit teilweise 100%igen Ausfällen führten zu einer drastischen Verknappung des Angebots, insbesondere&nbsp;in Teilen Süddeutschlands. Vielerorts wurden die Silomaisbestände fast völlig zerstört, eine Substitution durch Körnermais war in den am stärksten betroffenen Regionen nicht möglich. Viehstarke Betriebe konnten ihren Futterbedarf zum Teil noch durch Getreide-GPS abdecken, was angesichts der boomenden Getreidepreise sicherlich als nicht optimal anzusehen war. Für Betreiber von Biogasanlagen war dies einerseits kaum möglich und andererseits aufgrund der geringeren Gasausbeute unrentabel.&nbsp;Viele Betriebe waren daher gezwungen, das notwendige Substrat zuzukaufen. 
Neben den reinen Silagekosten schlugen hier auch die entstehenden Frachtkosten zu Buche, die bei der Festlegung des Hektarwertes oftmals vernachlässigt wurden. Bei einem durchschnittlichen Maisertrag von 40-50 Tonnen Frischmasse pro Hektar und einer notwendigen Transportentfernung von nur 30 km, betrugen die anfallenden Frachtkosten rund 8,00 &#x20ac;/t, in jedem Fall also über 300 &#x20ac; pro Hektar &#x2013; Kosten, die im Risikomanagement in keinster Weise berücksichtigt waren. Bezirksdirektor Ulrich Eppler empfiehlt daher, in diesem Jahr kein Risiko einzugehen und&nbsp;mögliche Deckungskäufe&nbsp;bei der Festlegung der Hektarwerte zu berücksichtigen. &#x201e;Diese zusätzlichen Kosten können nur durch ausreichend hohe Hektarwerte gedeckt werden. Gerne beraten wir unsere Mitglieder über die sinnvollen Anpassungen&#x201c;, so der Experte. 
Gleiches gilt natürlich für jede Region, gleich ob viehstark oder von regenerativen Energien geprägt, in der das Angebot im Schadenfall knapp werden könnte.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:55:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Jetzt wird´s Zeit: Deklaration der Anbauverzeichnisse</title>
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			<description>Die ersten Fristen zur Einreichung der Anbauverzeichnisse laufen bald aus: Für Strauchbeeren,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die ersten Fristen zur Einreichung der Anbauverzeichnisse laufen bald aus: Für Strauchbeeren, Erdbeeren und Gemüse (außer Wintergemüse) endet die Frist bereits Ende dieses Monats, für Ackerbaukulturen und Obst (außer Beerenobst) am 31. Mai.
Warten Sie nicht bis zum Ende der Frist; reichen Sie Ihr Anbauverzeichnis so früh wie möglich ein, damit Versicherungsschutz exakt nach den aktuellen Ertragserwartungen gegeben ist. Der einfachste Weg zur Deklaration des aktuellen Anbaus ist das Internet-Anbauverzeichnis WEB AV.
Übrigens: Was ein höherer,&nbsp;den aktuellen Preisentwicklungen angemessener&nbsp;Hektarwert tatsächlich kostet, wird in der Praxis häufig überschätzt. Oft reicht eine Prämienerhöhung von nur wenigen Euro aus, um den Anspruch auf eine Entschädigungsleistung deutlich zu erhöhen.<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 16:38:00 +0200</pubDate>
			
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