Nachfrage nach Secufarm 3 weiter gestiegen – Präsident Schmal informierte sich bei der Vereinigten Hagel

20.02.2017 Daniel Rittershaus

Gestiegene Nachfrage nach der Mehrgefahrenversicherung – das ist das Resümee der diesjährigen HeLa in Alsfeld. Bezirksdirektor Jürgen Schuldig-Fritsch und sein Team, die von Freitag bis Sonntag in den Hessenhallen Rede und Antwort standen, berichtet, dass die Absicherung über die Gefahr Hagel hinaus das zentrale Thema gewesen sei.

Die Nachfrage nach Secufarm3 ist weiter spürbar angestiegen.

Präsident Karsten Schmal und Bezirksvereinsvorsitzender Jochen Kersten bei der HeLa 2017 im Gespräch mit Außendienstmitarbeiter Mario Koch (v. r. n. l.)

„Gerade nach dem letzten Jahr, wo es auch in Hessen massive Schäden durch Sturm und Starkregen gegeben hat, liegt der Fokus der hessischen Landwirte nun auf der Absicherung hier gegen,“ sagte der Versicherungsexperte am Ende der Messe. Dass Secufarm3 auf dem besten Weg ist, die Standardabsicherung im Ackerbau zu werden, zeigt sich an den aktuellen Zahlen. Bei Mais ist deutschlandweit bereits jeder dritte Hektar bei der Vereinigten Hagel hierüber versichert, bei Raps ist es bereits fast jeder vierte Hektar.

Auch der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, sowie Bezirksvereinsvorsitzender Jochen Kersten informierten sich über den optimalen Versicherungsschutz für 2017.

Der Trend hin zur umfassenden Versicherung zeigt sich auch in den Reaktionen der Politik. So hat das Land Nordrhein-Westfalen in einer Informationskampagne darauf hingewiesen, dass Landwirte bei versicherbaren Gefahren (also Hagel, Sturm, Starkregen und Frost) im Schadenfall nicht auf staatliche Unterstützung hoffen können. Landwirtschaftsminister Remmel rät den Landwirten daher zum Abschluss einer Mehrgefahrenversicherung. Auch Bayern hat ad-hoc-Hilfen in solchen Fällen für die Zukunft verneint.