Süden und Südwesten von heftigen Unwettern betroffen

09.07.2018 Anna-Katharina Graf

Während vielerorts in Deutschland die aktuell hochsommerlichen Temperaturen die Menschen in Urlaubsstimmung versetzen, fürchtet eine Vielzahl der landwirtschaftlichen Betriebe erhebliche Ertragseinbußen durch die andauernde Trockenheit und wiederholten Unwetter der vergangenen Wochen.

Ein Ende der brisanten Kombination aus fehlenden Niederschlags und lokal heftigen Witterungsereignissen ist gegenwärtig nicht absehbar – so setzte sich diese Wetterlage auch in der ersten Juliwoche fort und führte zum Teil zu weitreichenden Schäden im Freilandanbau.

Vom 03. – 06. Juli 2018 schädigten Hagelschauer sowie vereinzelte Sturm- und Starkregenereignisse eine Gesamtfläche von rund 40.000 ha deutschlandweit; wobei die verheerendsten Schäden am 04. Juli im Großraum Stuttgart (BW) sowie im Landkreis Worms (RP) entstanden.

Insbesondere Betriebe im Süden und Südwesten Deutschlands haben nach den jüngsten Unwettern mit Ertragsverlusten von insgesamt 15 – 20 Mio. Euro zu rechnen. Mehrheitlich sind hierbei der Weinbau in Rheinland-Pfalz sowie die Getreide- und Ölfruchtproduktion in Bayern und Baden-Württemberg betroffen.