Agrarmärkte gehen durch die Decke: Unterversicherung vermeiden, Hektarwerte um 30 % erhöhen.

03.03.2021 Daniel Rittershaus

Die Preise für Getreide und Ölsaaten steigen zurzeit auf immer neue Höchststände. Im Moment ist für die meisten Experten noch nicht klar, wie weit nach oben es noch geht.

Einige Faktoren sprechen auf jeden Fall für einen weiteren Anstieg.  Zuletzt notierte die Tonne Weizen am Terminmarkt bei rund 250 Euro. Die Notierung für Raps lag knapp unter der 500 Euro-Marke. Preise, wie sie die Landwirtschaft zuletzt vor neun Jahren erlebt hat.

Schrumpfende Lagerbestände, aber auch die Einschätzung der Wintersaaten in den USA, Europa und der Schwarzmeerregion führten nach Expertenmeinung zu diesem Hoch. Die Verdopplung der russischen Exportsteuer und ein neues Allzeithoch für Soja im chinesischen Dalian dürften hieran ebenfalls ihren Anteil haben.

Steigende Preise bedeuten zugleich ein steigendes finanzielles Risiko, wenn es zu Ernteausfällen aufgrund von Extremwetterereignissen kommt. Berücksichtigen Sie dies auch bei der Festlegung Ihrer Hektarwerte. Eine Erhöhung um 30% scheint aufgrund der Rahmenbedingungen angemessen zu sein. Diese können Sie ganz bequem im Portal MeineVH  vornehmen. Selbstverständlich berät Sie zu diesem Thema auch Ihr Außendienst oder Vermittler.